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Was man über Wein wissen muss

Wein allgemein

Wein ist ein Kult & Kulturgut
Wo Wein kultiviert wird, sind oft einzigartige Kulturlandschaften entstanden. Wein ist ein alkoholisches Getränk welches aus den vergorenen Saft der Weintrauben entsteht.
Wein ist ein Genussmittel.
Durch spezielle Ausbauverfahren kommt es bei der Lagerung des „Grund“-weines zu vielen Prozessen, die sehr komplex werden können und dazu führen können, dass der Wein lange reifen und gelagert werden kann.
Am häufigsten werden Rot- und Weissweine, Rosèweine und Schaumweine hergestellt.
Schaumweine ( Sekt, Champagner od. Cava ) entstehen aus Wein der eine zweite Gärung durchläuft. Weniger schäumende Weine sind Perlweine ( Prosecco frizzante , Secco ) wobei hier die Kohlensäure meistens techn. zugesetzt wird.

Die Weintrauben, biol. richtig Weinbeeren, wachsen in traubenartigen Rispen an einer Weinrebe.
Das Wort Wein, Vin, Wine, stammt von dem lateinischen Vinum ab.

Der Wein war schon im Altertum sehr wichtig, sowohl in der Wirtschaft, Handel, Religion und Medizin.
Der Wein steht für das Fest. Er lässt den Menschen die Herrlichkeit der Schöpfung spüren. Im Christentum wurde und wird der Wein als Messwein für vielfältige Sakramente verwendet.

Kunst und Kultur

Er verbindet in der europäischen Kultur eine festliche Tafel und mit einem gesellschaftlichen repräsentativen Ritual zu einem festlichen Ereignis.

 

Literatur
Odysseus, Rotkäppchen

 

Weinkultur

Die Weinbereitung und der Weingenuss sind über die Jahrtausende weiterentwickelt und verfeinert worden.
Weinkultur wird auf öffentlichen Festen oder privaten Weinproben gepflegt.

Weinbau

Die Beschaffenheit des Bodens ist bestimmend für den Stil und Geschmack des Weines.
Kalkhaltige Böden ergeben Finesse und gutes Alterungspotenzial. Lehmhaltige Böden für wuchtige Weine und Sand und Kies lassen die Beeren früher reifen. z.B. Der Riesling mag den Schieferboden der Mosel, der Melkt mag Lehm- und Kalkböden von Saint-Emilion und der Sauvignon mag Kiesböden des Medoc.
Die Weinrebe bringt die beste Qualität auf kargen, nicht so fruchtbaren Böden.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit und Licht sind auch ein wichtiger Bestandteil des Erfolges.

Rebsorten

Von weltweit 20000 bekannten Sorten sind nur etwa 1000 Sorten für den Weinbau zugelassen. Nicht alle Sorten sind für die Erzeugung von Qualitätsweinen bestimmt. Da sie keine EU-Zulassung haben.

 

Weinausbau

Der Alkoholgehalt ist wichtig für Qualität und ein Träger der Weinaromen. Er vermindert die Säure und hebt den Geschmack.
Die Höhe des Alkohols im Wein hängt vom Zuckergehalt (Mostgewicht) der reifen Beeren ab. Werden in schlechten Jahrgängen keine ausreichenden Mostgewichte erreicht kann auch Süßreserve (Traubensaft mit hohem Zuckeranteil) zugesetzt werden.

Rotwein: Da sich der rote Farbstoff in der Beerenhaut befindet, werden für den Ausbau der Rotweine die Trauben nicht gepresst, sondern nur entrappt und leicht zerdrückt. Während der Gärung bleiben die Schalen und Stiele, Kerne im Most. Dabei wird der Most gefärbt. Dies kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen variieren. Das unterscheidet einfache von erstklassigen Weinen. Die Temperatur hat auch grossen Einfluss auf die Maischedauer. eine hohe Temperatur begünstigt die Farbe und den Geschmack des Weines, eine kühlere Gärung beeinflusst die Feinheit und das Fruchtaroma.

Schaumwein: Schaumweine können durch unterschiedliche Methoden hergestellt werden. Das klassische Verfahren ist die Flaschengärung, die Champagnermethode.
Bei der Flaschengärung wird dem vergorener Grundwein Zucker und Hefe zugefügt. In der verschlossenen Flasche wird der Zucker und die Hefe in Alkohol umgewandelt, dabei entsteht Kohlenstoffdioxid. Der Druck in der Flasche steigt und der Alkoholgehalt wird etwa um 1,3 Volumenprozent erhöht. Durch das regelmässige Rütteln werden die verbliebenen Hefereste in den Flaschenhals transportiert und der Sekt geklärt, dies kann auch maschinell erfolgen. Bei der Entfernung der Hefereste werden die Flaschenhälse kurz eingefroren und geöffnet, wobei der Heferest durch die Kohlensäure herausgeschleudert wird. Bei diesem Arbeitsgang verloren gegangener Schaumwein (Sekt) wird durch eine Mischung aus Wein und Zucker (Dosage) aufgefüllt.

Schwefel: Je höher der Schwefelgehalt ist, je stabiler ist der Wein. Ein säurereicher und gesunder Wein kommt mit weniger Schwefeldioxid aus.

Qualitätsstufen müssen auf dem Etikett sichtbar sein:
Prädikat Kabinett
Prädikat Spätlese
Prädikat Auslese
Prädikat Beerenauslese
Prädikat Trockenbeerenauslese
Eiswein
Diese Qualitätsstufen bestimmen den Kostenaufwand des Erzeugers und den Preis des Weines.

 

Trinktemperatur:
Weisswein 8-12 °C
Rotwein 14-18 °C

 

Geschichte:

Archäologisch bewiesen- seit dem 1. Jahrhundert wird in Deutschland Wein kultiviert.
1123 wurde das erste Zisterzienserkloster im deutschen Raum gegründet. Deren Satzung sah vor, jedes Kloster muss einen Weinberg besitzen.
Vor dem Dreißigjährigen Krieg erlangte die Rebfläche ihr größtes Ausmass. Weingärten wurden auch in ungünstigen Lagen angelegt. Geschätzte 300000 Hektar. Heute sind es ca. 100000 Hektar.