Brolio Olio Extra Vergine 2020 DOP del Chianti Classico

Gaiole in Chianti. Die 26 Hektar der Olivenhaine verteilen sich auf das gesamte Gebiet des Unternehmens auf unterschiedlichen Ho¨hen, sowohl in Rein- als auch in Mischkultur.
Glänzend grüne Farbe. An der Nase herrausragende Aromen von frisch gemähtem Gras und Olivenblättern. Am Gaumen intensiv, gute Schärfe und ausgewogene Bitterkeit. Sehr nachhaltig im Abgang.

Olivensorten
Moraiolo, Leccino, Frantoio.

Die mittels elektrischer und pneumatischer Kämme gepflückten Oliven kommen in 20 kg-Kisten, die am gleichen Tag in die Ölmühle gebracht werden. Hier werden sie sofort mit dem kontinuierlichen System bei einer kontrollierten Temperatur von 26°C-27°C verarbeitet. Die Kaltpressung gewährleistet fruchtige Aromen und einen sehr niedrigen Säuregehalt.

Säure: 0,23 %
Perioxidenanzahl: 5,16 meq O2/Kg
Polyphenole: 420 mg/Kg
Vitamin E: 27,6 Mg/100Ml

23,22

Enthält 7% Mehrwertsteuer
(46,44 / 1 L)
zzgl. Versand
Lieferzeit: ca. 4 Werktage
GTIN: 4260556753140

Vorrätig

Zusätzliche Informationen

Bemerkung

Nach dem Öffnen trocken und dunkel lagern, vor Wärme schützen.

Farbe

Goldgrün

Geschmack

Ausgewogene Bitterkeit, frisch gemähtem Gras, Frische Olivenblätter, Gute Schärfe

Herkunftsland

Italien

Herkunftsregion

Gaiole in Chianti, Toscana

Inhalt

0,5 l

Verschluss

Schraubverschluss

Beschreibung

Ricasoli ist das Weingut im Chianti Classico. 1200 Hektar verteilen sich auf sanfte Hügel, samtige Täler und dichte Kastanien – und Eichenwälder. Fast 240 Hektar sind Weinlagen und 26 Hektar Olivenhaine. Der traumhafte Besitz umgibt das Castello di Brolio in der Gemeinde Gaiole in Chianti. Hier, im Herzen der Toskana leitet Baron Francesco Ricasoli seit 1993 das Gut und stellt sich immer neuen Herausforderungen um seinen illustren Vorfahren die dieses Land groß gemacht haben, allen voran Bettino Ricasoli, gerecht zu werden.
Francesco Ricasoli, derzeitiger Eigentümer und Pr?sident, zeichnet für ein neues Konzept der nachhaltigen Bewirtschaftung: mit leidenschaftlichem Elan widmet er sich vor allem der kontinuierlichen Erforschung der Böden und der Selektion des Klons Sangiovese di Brolio was zu einer grundlegenden Erneuerung der Lagen und deren kompletter Kartographie führte.
Schon im Reich Karls des Großen zählt die Familie Ricasoli zu den Würdenträgern unter den adeligen Lehnsherren. Anfang des 13. Jahrhunderts beginnt die Dynastie sich zu verzweigen und vereint sich erst zwischen dem 18. Und 19. Jahrhundert wieder. Seit Beginn des 13.Jahrhunderts kämpft die Familie an der Seite von Florenz und über Jahrhunderte schreiben Generationen von Ricasoli und das Castello di Brolio Geschichte: Von den endlosen Schlachten gegen Siena bis hin zur Einheit Italiens. Bettino Ricasoli, der „Eiserne Baron“ wird nach Cavour zweimal Ministerpräsident im neu vereinten Italien.
Die Geschichte der Familie Ricasoli verbindet sich seit 1141 mit der Geschichte des Weins. Schriftliche Zeugnisse aus dem 12. Jahrhundert bestätigen dass Castello di Brolio im Jahr 1141 Besitztum der Familie Ricasoli wird. Nach Jahrhunderten aufwendiger Verteidigung der Ländereien der Großgrundbesitzer widmen sie sich als erste der Landwirtschaft und dem Weinbau, wohl wissend um das Potential der Landschaft von Brolio und in einem Stammbaum aus dem Jahr 1584 finden wir eine der ersten Darstellungen des Chianti.
Schriftzüge berichten schon Ende des 17.jahrhunderts von Lieferungen nach Holland und England, Anfang des 20.Jahrhunderts sind die gerühmten Weine auf der ganzen Welt gefragt, von China bis Saudi-Arabien, von Südafrika nach Guatemala, von Costa Rica bis zu den damaligen britischen Kolonien in Afrika. Letztendlich verdanken wir jedoch Baron Bettino Ricasoli (1809 – 1880), bemerkenswerter Politiker und weitsichtiger Unternehmer und Winzer, 1872 die Rezeptur des Chianti Classico.

Der Maischekeller befindet sich am Fuße des Schlossbergs von Brolio, getrennt vom Hauptteil des Unternehmens, und dient ausschließlich der Weinbereitung. Anlässlich der Renovierung der alten Kellereien wurde die Ästhetik und Funktionalität des 19. Jahrhunderts erhalten aber die Bereiche wurden nach modernen, technologischen Gesichtspunkten neu organisiert. Jede einzelne Parzelle wird separat handverlesen. Die Trauben werden in Kisten von einem maximalen Fassungsvermögen von 200 kg in die Kellereien gebracht und in kleinen Edelstahltanks vinifiziert. Somit kann jeder Schritt während der Vergärung genau kontrolliert werden und die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Parzellen bleiben erhalten.
Nach einer Reihe von Experimenten kam man zu dem Entschluss separate Weinbereitung auch innerhalb einer einzigen Lage vorzunehmen, je nach morphologischen Gemeinsamkeiten der Bodenbeschaffenheit. Dank des neuen Konzepts werden die die Tanks nach dem Prinzip der Schwerkraft befüllt was eine sanfte Pressung bewirkt.

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